Haushaltsgröße und Zeitraum festlegen
Überlege, für wie viele Personen du planen möchtest und welchen Zeitraum der Vorrat abdecken soll. Das BBK empfiehlt eine Bevorratung für mindestens 10 Tage.
Notvorrat anlegen
Einen Notvorrat anzulegen muss weder teuer noch kompliziert sein. Mit einem klaren Plan und schrittweisem Vorgehen baust du in wenigen Wochen einen soliden Vorrat auf. Diese Anleitung führt dich durch den gesamten Prozess – von der Bedarfsermittlung bis zur regelmäßigen Pflege.
Überlege, für wie viele Personen du planen möchtest und welchen Zeitraum der Vorrat abdecken soll. Das BBK empfiehlt eine Bevorratung für mindestens 10 Tage.
Nutze den Rechner auf bereitplan.de, um eine personalisierte Liste mit Mengenangaben für Wasser, Lebensmittel und Hygieneartikel zu erhalten.
Zum RechnerGehe durch Küche, Keller und Vorratsschränke. Notiere, was bereits vorhanden ist, und gleiche es mit deiner berechneten Liste ab.
Setze Prioritäten: Trinkwasser zuerst, dann haltbare Lebensmittel, anschließend Hygieneartikel und Medikamente. So deckst du die wichtigsten Bereiche zuerst ab.
Zur Notvorrat ListeVerteile den Einkauf auf 2 bis 4 Wochen. Kaufe bei jedem normalen Wocheneinkauf ein paar zusätzliche Artikel. Das schont den Geldbeutel und vermeidet unnötigen Stress.
Nutze das FIFO-Prinzip (First In, First Out): Verbrauche ältere Produkte zuerst und fülle sie beim nächsten Einkauf nach. Prüfe den Vorrat alle 2 bis 3 Monate.
Ein guter Notvorrat deckt fünf Kernbereiche ab. Du musst nicht alles auf einmal besorgen – starte mit Wasser und Lebensmitteln und ergänze die weiteren Kategorien nach und nach.
Wasser
2 Liter pro Person und Tag als Grundversorgung
Lebensmittel
Konserven, Nudeln, Reis, H-Milch und weitere haltbare Basics
Hygiene
Seife, Desinfektionsmittel, Toilettenpapier, Müllbeutel
Energie & Licht
Kerzen, Feuerzeuge, Taschenlampe, Batterien
Dokumente
Kopien wichtiger Unterlagen griffbereit aufbewahren
Eine vollständige Übersicht aller Kategorien findest du auf der Notvorrat Liste.
Berechne deinen individuellen Bedarf oder sieh dir die komplette Vorratsliste an.
Starte mit dem Rechner auf bereitplan.de, um deinen individuellen Bedarf zu ermitteln. Danach solltest du zuerst Trinkwasser bevorraten, bevor du dich um haltbare Lebensmittel und weitere Kategorien kümmerst.
Je nach Haushaltsgröße und gewähltem Zeitraum liegt der Aufwand typischerweise zwischen 50 und 150 Euro. Wenn du den Einkauf über mehrere Wochen verteilst, bleibt die Belastung pro Einkauf gering.
Ja. Nutze ungenutzte Flächen wie Schrankoberkanten, Platz unter dem Bett oder freie Regalböden. Kompakte Verpackungen und stapelbare Behälter helfen, den Platz effizient zu nutzen.
Ein kurzer Check alle 2 bis 3 Monate reicht aus. Dabei prüfst du Haltbarkeitsdaten, verbrauchst ältere Produkte und füllst Lücken beim nächsten Einkauf auf.
Nein. Normale, lang haltbare Lebensmittel aus dem Supermarkt reichen völlig aus. Konserven, Nudeln, Reis, H-Milch und getrocknete Hülsenfrüchte sind günstig und gut lagerbar.
Das hängt von den gewählten Produkten ab. Mit regelmäßiger Rotation halten die meisten Vorräte 6 bis 12 Monate. Trockenware wie Reis oder Nudeln ist oft deutlich länger haltbar.
Stand: März 2026
Die Anleitung übersetzt allgemeine Bevorratungsempfehlungen in einen konkreten Umsetzungsablauf: Bedarf bestimmen, Bestand prüfen, priorisieren, einkaufen und rotieren.
Fokus: ruhige, praktische Vorsorge ohne Angstsprache.