Notvorrat anlegen

Notvorrat anlegen: So baust du deinen Vorrat Schritt für Schritt auf

Einen Notvorrat anzulegen muss weder teuer noch kompliziert sein. Mit einem klaren Plan und schrittweisem Vorgehen baust du in wenigen Wochen einen soliden Vorrat auf. Diese Anleitung führt dich durch den gesamten Prozess – von der Bedarfsermittlung bis zur regelmäßigen Pflege.

In 6 Schritten zum fertigen Notvorrat

1

Haushaltsgröße und Zeitraum festlegen

Überlege, für wie viele Personen du planen möchtest und welchen Zeitraum der Vorrat abdecken soll. Das BBK empfiehlt eine Bevorratung für mindestens 10 Tage.

2

Bedarf mit dem Rechner berechnen

Nutze den Rechner auf bereitplan.de, um eine personalisierte Liste mit Mengenangaben für Wasser, Lebensmittel und Hygieneartikel zu erhalten.

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3

Vorhandenen Bestand prüfen

Gehe durch Küche, Keller und Vorratsschränke. Notiere, was bereits vorhanden ist, und gleiche es mit deiner berechneten Liste ab.

4

Einkaufsliste nach Priorität erstellen

Setze Prioritäten: Trinkwasser zuerst, dann haltbare Lebensmittel, anschließend Hygieneartikel und Medikamente. So deckst du die wichtigsten Bereiche zuerst ab.

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5

In Etappen einkaufen

Verteile den Einkauf auf 2 bis 4 Wochen. Kaufe bei jedem normalen Wocheneinkauf ein paar zusätzliche Artikel. Das schont den Geldbeutel und vermeidet unnötigen Stress.

6

Vorrat regelmäßig rotieren und prüfen

Nutze das FIFO-Prinzip (First In, First Out): Verbrauche ältere Produkte zuerst und fülle sie beim nächsten Einkauf nach. Prüfe den Vorrat alle 2 bis 3 Monate.

Was gehört in den Notvorrat?

Ein guter Notvorrat deckt fünf Kernbereiche ab. Du musst nicht alles auf einmal besorgen – starte mit Wasser und Lebensmitteln und ergänze die weiteren Kategorien nach und nach.

Wasser

2 Liter pro Person und Tag als Grundversorgung

Lebensmittel

Konserven, Nudeln, Reis, H-Milch und weitere haltbare Basics

Hygiene

Seife, Desinfektionsmittel, Toilettenpapier, Müllbeutel

Energie & Licht

Kerzen, Feuerzeuge, Taschenlampe, Batterien

Dokumente

Kopien wichtiger Unterlagen griffbereit aufbewahren

Eine vollständige Übersicht aller Kategorien findest du auf der Notvorrat Liste.

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Berechne deinen individuellen Bedarf oder sieh dir die komplette Vorratsliste an.

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Häufige Fragen

Wie fange ich am besten an, meinen Notvorrat anzulegen?

Starte mit dem Rechner auf bereitplan.de, um deinen individuellen Bedarf zu ermitteln. Danach solltest du zuerst Trinkwasser bevorraten, bevor du dich um haltbare Lebensmittel und weitere Kategorien kümmerst.

Wie viel kostet es, einen Notvorrat anzulegen?

Je nach Haushaltsgröße und gewähltem Zeitraum liegt der Aufwand typischerweise zwischen 50 und 150 Euro. Wenn du den Einkauf über mehrere Wochen verteilst, bleibt die Belastung pro Einkauf gering.

Kann ich meinen Notvorrat auch in einer kleinen Wohnung lagern?

Ja. Nutze ungenutzte Flächen wie Schrankoberkanten, Platz unter dem Bett oder freie Regalböden. Kompakte Verpackungen und stapelbare Behälter helfen, den Platz effizient zu nutzen.

Wie oft sollte ich meinen Notvorrat überprüfen?

Ein kurzer Check alle 2 bis 3 Monate reicht aus. Dabei prüfst du Haltbarkeitsdaten, verbrauchst ältere Produkte und füllst Lücken beim nächsten Einkauf auf.

Muss ich spezielle Notfallnahrung kaufen?

Nein. Normale, lang haltbare Lebensmittel aus dem Supermarkt reichen völlig aus. Konserven, Nudeln, Reis, H-Milch und getrocknete Hülsenfrüchte sind günstig und gut lagerbar.

Wie lange hält ein Notvorrat?

Das hängt von den gewählten Produkten ab. Mit regelmäßiger Rotation halten die meisten Vorräte 6 bis 12 Monate. Trockenware wie Reis oder Nudeln ist oft deutlich länger haltbar.

Stand, Quellen und Methodik

Stand: März 2026

Die Anleitung übersetzt allgemeine Bevorratungsempfehlungen in einen konkreten Umsetzungsablauf: Bedarf bestimmen, Bestand prüfen, priorisieren, einkaufen und rotieren.

Methodik

  • Die Schrittfolge ist für private Haushalte optimiert und soll Überforderung sowie Fehlkäufe reduzieren.
  • Preis- und Platzhinweise sind praxisnahe Orientierungswerte und keine festen Zusagen, weil Haushalte und regionale Preise variieren.
  • Für konkrete Mengen verweist die Anleitung bewusst auf den Rechner und trennt damit Prozesslogik von Mengenberechnung.

Fokus: ruhige, praktische Vorsorge ohne Angstsprache.